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Im Herbst 2009 fand nach 2002, 2005 und 2007 der vierte internationale Hochschulwettbewerb Solar Decathlon,
ausgeschrieben vom U.S.-Energieministerium (DOE), statt. Die Technische Universität Darmstadt ging nach der Teilnahme 2007 als
Titelverteidiger zum zweiten Mal ins Rennen.
Broschüre: Kabel und Kabelsysteme für die Photovoltaik herunterladen
Flyer: Kabelsysteme für die Photovoltaik herunterladen
HELUnews: Solartechnik – „State of the art“ herunterladen
Unter dem Thema "Prototyp Wohnen 2015" sollte während knapp drei Semestern ein Plusenergiehaus von Studenten entworfen und bis ins
Detail geplant werden. Im Oktober 2009 wurde es auf der National Mall in Washington, D.C. in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus
im Maßstab 1:1 gebaut und musste sich in zehn Disziplinen 19 konkurrierenden internationalen Entwürfen und einer professionellen Jury stellen.
Der Solar Decathlon bot dabei auch in diesem Jahr wieder allen Beteiligten des Deutschen Beitrages eine einmalige Plattform,
innovative Ideen und Technologien "made in Germany" anhand eines gemeinsam entwickelten jungen Projektes über die europäischen Grenzen
hinaus zu tragen.
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| Der Wettbewerb |
Der Solar Decathlon ist ein vom amerikanischen Energieministerium ausgeschriebener internationaler Wettbewerb mit dem Ziel, ein energieautarkes Gebäude für das Wohnen im Jahr 2015 zu bauen. Die Häuser werden dabei in den Disziplinen Architektur, Marktfähigkeit, technologische Umsetzung, Lichtkonzept, Kommunikation, thermische Behaglichkeit, warmes Wasser, technische Ausstattung, Home Entertainment und Energiegewinnung gemessen. In diesem solaren Zehnkampf treten 20 studentische Teams aus der ganzen Welt gegeneinander an. Der Wettbewerb bietet die Chance neue Technologien und Produkte anzuwenden und zu entwickeln. Der Solar Decathlon dient dazu, Potenziale des solaren und nachhaltigen Bauens sowie solarer Energieerzeugung einer breiten Öffentlichkeit aufzuzeigen.
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| Das architektonische Konzept |
Der Entwurf zum Solar Decathlon 2009 hat zum Ziel, die innovativen Gestaltungsmöglichkeiten nachhaltiger Architektur aufzuzeigen und darüber Diskussion anzuregen. Das Konzept sieht einen einzigen fließenden Raum vor, um maximale Großzügigkeit und Flexibilität auf vorgegebener kleiner Fläche zu ermöglichen. Integrierte Photovoltaik-Module in der Fassade ermöglichen die variable Gestaltung des Gebäudes und so eine neue Sprache solarer Architektur. Die Fassade ist somit nicht mehr nur aus gestalterischer Sicht ein zentraler Bestandteil des Entwurfes, sondern rückt als solaraktive Schicht auch unter technologischen Gesichtspunkten in den Mittelpunkt.
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| Das energetische Konzept |
Das Energiekonzept des Gebäudes vereint einen hohen Wohnkomfort, energiesparende und energiegewinnende Systeme mit intuitiver Gebäudesteuerung. Zur Minimierung des Energiebedarfs wurde zum einen hochwärmedämmende Bauteile und zum anderen eine geregelte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ausgewählt.
Die Gebäudehülle wurde optimiert und mit verschiedenen PV-Technologien ausgestattet. Im Dachbereich wurden hocheffiziente PV-Zellen verwendet, während in der Fassade amorphe CIS-Module zum Einsatz kamen.
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| Die Netzwerke |
Die Teilnahme am Solar Decathlon war nur mit Unterstützung von Experten aus verschiedenen Disziplinen möglich. So entstand ein kompetentes Netzwerk aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, welches die Grundlage für das erfolgreiche Projekt bildete.
Das Solar Decathlon Team Germany der TU Darmstadt hatte seinen Beitrag unter das Motto "Future - Made in Germany" gestellt, und möchte mit seinem Haus den Vorsprung deutscher Technologien im Bereich erneuerbare Energien und energieeffizienter Gebäudetechnik bzw. des energieeffizienten Bauens demonstrieren. Deswegen kamen in dem Solar Decathlon Haus vorzugsweise Produkte deutscher Hersteller zum Einsatz.
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| Team Germany - powered by HELUKABEL |
Dank auch durch die Unterstützung von HELUKABEL sowie der umfassenden Vor-Ort-Betreuung durch unseren Außendienst, war es der TU-Darmstadt möglich eine zeitoptimierte Lösung zu finden. So gelang trotz der zeitlich straffen Aufbauphase in Washington D.C. u. a. durch den Einsatz der verwendeten HELUKABEL-PV-Stecker, die sich schnell und sicher trennen sowie wieder verbinden lassen, das Haus rechtzeitig vor Wettbewerbsbeginn fertig zu stellen. Genau aus diesem Grund hatte die TU-Darmstadt die verwendeten CIS-Module von Werk aus mit 2,5mm2 SOLARFLEX-X PV1-F sowie den dazugehörigen PV-Steckern ausrüsten lassen. Die Parallelschaltung der Photovoltaik-Module wurde mit insgesamt 2500 m der Leitung HELUKABEL SOLARFLEX-X realisiert.
Da das Haus in vier Segmenten transportiert wurde, mussten alle Kabel über Segmentgrenzen geführt werden, und waren dadurch einem erhöhten mechanischer Beanspruchung ausgesetzt. Dank der verwendeten HELUKABEL H07BQ-F war dies gar kein Problem. Für den Einsatz in räumlich begrenzten Fugen (beispielsweise für Jalousien im Fensterbereich) wurden Leitungen des Typs HELUKABEL MEGAFLEX, welche sich wegen seines geringen Mantelquerschnittes und seiner hohen Flexibilität hervorragend dafür eignete, verwendet.
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